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Strafantrag gegen ver.di-Chef Bsirske

CGB Bundesvorsitzender Strebl will Beleidigungen nicht hinnehmen

Berlin/ 20.02.2009 Wegen Beleidigung hat der Bundesvorsitzende des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB), Matthäus Strebl, MdB, bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafantrag gegen den ver.di Vorsitzenden Bsirske gestellt. Bsirske hatte unter anderem in einem Interview mit der Lippischen Landeszeitung Anfang Februar die konkurrierenden christlichen Gewerkschaften verächtlich als „Stricher“-Organisationen betitelt.

Strebl betonte, dass er anfangs von einer Strafanzeige hatte absehen wollen, um Bsirske die Gelegenheit zur Entschuldigung zu geben. Nachdem der ver.di-Funktionär seine beleidigende Äußerung in anderen Zusammenhängen jedoch wiederholt hatte, sei ihm im Interesse der christlichen Gewerkschaften und ihrer Mitglieder nur der Gang zum Staatsanwalt geblieben.

„Auch in der Auseinandersetzung zwischen konkurrierenden Gewerkschaftsdachverbänden müssen menschliche Anstand und Umgangsformen gewahrt bleiben", unterstrich Strebl. Bsirske zeige eine fragwürdige Geisteshaltung und die Diffamierung des CGB sei eines Gewerkschaftsvorsitzenden unwürdig und unentschuldbar“, so Strebl weiter. Schließlich sei der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands eine anerkannte gewerkschaftliche Spitzenorganisation.
Wie der CGB- Bundesvorsitzende unterstrich, sei es seine Aufgabe, sich schützend vor die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen christlichen Gewerkschafter sowie Tausende ihrer Mitglieder zu stellen. Wenn Bsirske sich selbst uneinsichtig zeige, müssten ihm nun auf dem Rechtsweg die Grenzen aufgezeigt werden.

Nach Aussage des CGB-Bundesvorsitzenden versuchen die DGB-Gewerkschaften seit Jahren mit so genannten „Mächtigkeitsverfahren“ unliebsame Konkurrenz auszuschalten. Strebl: „Da dies nicht die erhofften Wirkungen zeitigt, wie die Entscheidung zur Gewerkschaftseigenschaft der Christlichen Gewerkschaft Metall belegt, wird nun durch die gezielte Verbreitung von diffamierenden Äußerungen versucht, die erfolgreiche Arbeit der Christlichen Gewerkschaften in der Öffentlichkeit abzuwerten und die Mitglieder zu verunsichern. Dies ist ein Armutszeugnis für die DGB Gewerkschaften, allen voran für den ver.di Vorsitzenden Bsirske.“

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