Guter Lohn für Zeitarbeit
CGZP festigt neue Strukturen
Mit neuen Tarifverträgen weitere Vorteile für Arbeitnehmer erkämpft
Berlin (21.08.2008) – Aus Sicht der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und PSA (CGZP) ist eine Neugestaltung der Tariflandschaft der Zeitarbeit erforderlich. Deshalb hat die CGZP in den vergangenen Monaten Schrittmacherdienste geleistet und mit neuen innovativen Tarifabschlüssen sozialpolitische Ziele mit wirtschaftspolitischen Notwendigkeiten in Einklang gebracht. Auf dieser Basis können heute Arbeitnehmer gerade auch in den wirtschaftlich noch nicht stabilisierten Regionen der östlichen Bundesländer leistungsgerechte und abgesicherte Entgelte erwarten.“ Gunter Smits, Vorsitzender der CGZP, fügte im Gespräch mit Journalisten hinzu, überall, wo die CGZP Tarifverträge oder auch Haustarifverträge abgeschlossen hat, hat sie sichergestellt, dass alte Haustarifverträge durch neue, für diesen Sektor des Arbeitsmarktes zukunftsfähige Vereinbarungen ersetzt werden.
Mehr Transparenz in der Tariflandschaft geschaffen
Smits wies auch darauf hin, dass die CGZP bundesweit flächendeckende Tarifverträge in der Zeitarbeit entwickelt und zur Anwendung gebracht habe. Deshalb hat man sich von vielen Haustarifvertragspartnern getrennt. Wenn die CGZP-Tarifforderungen in Tarifverhandlungen nicht durchgesetzt werden konnten, wurde die Tarifpartnerschaft durch die CGZP beendet. „Von ursprünglich mehr als 200 Haustarifverträgen sind heute gerade noch 47 in Kraft. Bis zum Jahresende,“ so Smits werden man „höchstens noch 40 Haustarifverträge weiterführen.“
Lediglich vier Haustarifverträge sehen heute noch niedrigere Entlohnungsstandards vor, als der Flächentarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP). Diese sind zum frühestmöglichen Zeitpunkt gekündigt.
Mit allen anderen wird ausnahmslos eine gerechte Entlohnung und wirkungsvolle Vertretung der Arbeitnehmer auf dem
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