CGB Bundeskongress in Nürnberg
Matthäus Strebl im Amt bestätigt / Breite Unterstützung im Bundeskongress für die Bundesvorstand
13.10.2008 / Der 14. Ordentliche Bundeskongress des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands hat am Freitag vergangener Woche in Nürnberg den Bundesvorsitzenden des CGB Matthäus Strebl für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Mit großer Mehrheit votierten die 123 Delegierten für den 56 jährigen Niederbayern, der den drittgrößten Gewerkschaftsdachverband in Deutschland seit 2004 führt.

Mit 96,5 Prozent der abgegebenen Stimmen erfuhr Matthäus Strebl eine beeindruckende Bestätigung im Amt des Bundesvorsitzenden. Auch seine drei Stellvertreter sowie die weiteren acht Mitglieder des Bundesvorstandes wurden mit großer Mehrheit der Stimmen in ihren Ämtern bestätigt bzw. neu gewählt.
Die Delegierten des Bundeskongresses zeigten sich äußerst zufrieden mit der Arbeit des CGB in den vergangenen vier Jahren: Nahezu alle Vorstandsmitglieder, die sich zur Wiederwahl stellten, wurden erneut in das Leitungsgremium gewählt - darunter die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jörg Hebsacker (DHV) und Reinhard Schiller (CGM). Für die Säule des öffentlichen Dienstes ist Raymund Kandler (GÖD) neu in geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt worden. Er tritt als stellvertretender Bundesvorsitzender die Nachfolge von Gregor Targowski an.
Im Amt des Beisitzers im CGB Bundesvorstand bestätigt wurden mit ebenfalls großer Mehrheit Detlef Lutz (CGM), Ulrich Bösl CGPT), Lydia Dreyer (GÖD), Martin Stock (GKH) sowie Karin Heußner (Union Ganymed). Neu im CGB Bundesvorstand vertreten sind Christian Hertzog (DHV) Franz-Xaver Winklhofer (KFG) sowie Adalbert Ewen (CGBCE).
Mit überwältigender Stimmenmehrheit der Delegierten wurde Helmut Ortmann im Amt des Schatzmeisters bestätigt. Der gebürtige Hamburger hat dieses Amt bereits seit 1996 inne.
„Die Verbesserung der Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland bleibt im Fokus unserer Arbeit“, betonte Strebl nach seiner Wiederwahl. Als Ziele für die neue Legislaturperiode nannte er exemplarisch die Gestaltung einer menschenwürdigen Arbeitswelt, den Erhalt des Gewerkschaftspluralismus in Deutschland und die Verteidigung der Tarifautonomie gegen gesetzgeberische Angriffe.

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