Opel: CGB will um jeden Arbeitsplatz kämpfen!
Berlin (05.11.2009) Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands kritisiert die Ablehnung des US-Konzerns General Motors, Opel nicht an Magna zu verkaufen, scharf. Damit wird ein schwieriger aber tragfähiger Kompromiss zur Rettung der Adam Opel GmbH in Frage gestellt. Nun gibt es die Sorge, dass insbesondere das Motorenwerk in Kaiserslautern und das Werk in Bochum auf der Kippe steht.
Matthäus Strebl, Bundesvorsitzender des CGB, fordert nun von der Bundesregierung und den betroffenen Bundesländern, dass der politische Druck erhöht wird, damit Opel doch noch unabhängig von GM werden kann. „Auf gar keinen Fall kann die Konzernführung von GM erwarten, dass der deutsche Steuerzahler noch eine Milliarden-Unterstützung gewährt, und dieses Geld dann in die USA abfließt, aber nicht die Arbeitsplätze in Deutschland sichert. Wir müssen nunmehr um jeden einzelnen Standort kämpfen, notfalls auch mit dem Mittel des Streiks. Resignieren und kampflos aufgeben, das wäre jetzt das falsche Signal.“
Die neue Situation macht neue Verträge nötig, bei denen die Bundesregierung jetzt handeln muss. Dies muss sowohl europarechtskonform sein, als auch Sicherheiten bieten, dass jede staatliche Intervention den Opelanern unmittelbar zu Gute kommt. „Das könnte zum Beispiel dadurch gelingen, dass die Adam Opel GmbH aus der Konzernmutter herausgelöst wird und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird, bei der der Bund Mehrheitseigner wird. So kann Schaden vom Deutschen Volk abgewendet werden, wie es die Präambel des Grundgesetzes von der Bundesregierung verlangt,“ so Strebl abschließend.

Pressefoto Matthäus Strebl, MdB

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