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Rente mit 69 - Idee aus Absurdistan - Bundesbank-Vorschlag gehört in den Reißwolf

Berlin/23.07.2009 - Als eine abwegige Idee aus Absurdistan hat der CGB-Bundesvorsitzende Matthäus Strebl, MdB den Vorstoß der Bundesbank bezeichnet, bis zum Jahr 2060 das Rentenalter auf 69 heraufzusetzen.

Matthäus Strebl erklärte dazu, die Bundesbänker sollten ihre Aufgabe erledigen und sich nicht zu Themen äußern, von denen sie nichts verstehen. Solche Gedankenspiele müssten rechtzeitig gestoppt werden, sonst käme noch jemand auf die Idee, das Rentenalter auf 70 oder noch mehr Jahre heraufzusetzen. Strebl: „Vom grünen Tisch einer Bank und gut situiert, lassen sich solche Vorstellungen leicht formulieren. Sie beweisen nur, wie weit sich einige Kreise der Gesellschaft inzwischen von der Realität entfernt haben.“ Mit der Einführung der Rente mit 67, auf Vorschlag von Franz Müntefering (SPD), ist ein richtiger, wenn auch schmerzhafter Schritt bereits getan worden. Dabei muss es nun aber auch bleiben. Wichtiger als eine weitere Heraufsetzung des Rentenalters ist es, den Beschäftigten zu ermöglichen, bis zum festgesetzten Renteneintrittsalter tatsächlich im Arbeitsleben zu bleiben. Nach aktuellem Stand scheidet heute jeder 14. Arbeitnehmer(in) mit dem 65. Lebensjahr aus dem Berufsleben aus. Hier muss eine Änderung erreicht werden, unter anderem durch die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen. Auch innerbetriebliche Umsetzungen, unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer(innen), sind durch die Betriebe zukünftig unausweichlich. Strebl: „Der Vorschlag der Bundesbank ist weltfremd und gehört schnellstens in den Reißwolf.“

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