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Arentz-Rücktritt logische Konsequenz!

„Mit dem Rücktritt vom Bundesvorsitz der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft handelt Hermann-Josef Arentz logisch und konsequent“, so der CGB-Bundesvorsitzende Matthäus Strebl, MdB.

Aus Sicht des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands war nicht nur sein langjähriges Verhalten, Geld von einem Konzern zu erhalten, für das er keine Leistung entgegengebracht hat, höchst unmoralisch. Auch seine Rechtfertigungsversuche in den letzten Tagen haben nicht dazu beigetragen, Vertrauen in seine Person und in sein Handeln zurückzugewinnen. Die Summen, die genannt worden sind, sind für einen normalen Arbeitnehmer, deren Interessen Arentz vertreten hat, zu hoch und erzeugen in der Arbeitnehmerschaft berechtigten Zorn. Nichts desto trotz ist Herrmann-Josef Arentz ein leidenschaftlicher Sozialpolitiker aus dem christlich-sozialen Lager. Er hat über viele Jahre hinweg in zahlreichen Funktionen engagiert und aufopferungsvoll für die Interessen der Arbeitnehmerschaft gekämpft. Dafür ist ihm Dank zu sagen. Mit seinem Rücktritt gibt Arentz der CDA nun die Chance, verlorengegangenes sozialpolitisches Profil zurückzugewinnen.

Für den CGB steht das Handeln von Hermann-Josef Arentz nicht für die CDA als Solche. Er hofft deshalb, dass mit dem künftigen CDA-Bundesvorsitzenden eine gute und konstruktive Zusammenarbeit möglich ist.

Der CGB arbeitet seit Jahren gut und konstruktiv mit dem nun als kommissarischen Vorsitzenden beauftragten Bundestagsabgeordneten Gerald Weiß zusammen. Weiß war dem CGB in den vergangenen Jahren ein zuverlässiger Partner der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Bundestagsfraktion im Ganzen. Der CGB erhofft sich, für die kommenden Monate, dass mit Gerald Weiß diese gute und konstruktive Zusammenarbeit auch in Richtung CDA-Bundesverband befördert wird. Er würde damit den Entwicklungen der vergangenen Jahre in vielen CDA-Landes-, Kreis- und Ortsverbänden zu folgen.

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