Gewerkschaften gehen zusammen
Kraftfahrer aus Deutschland und Polen gemeinsam in die EU
Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Probleme der Arbeitnehmer in Polen und der Bundesrepublik, haben am 17. September die Kraftfahrergewerkschaft (KFG) aus Deutschland und die Niezalezny Zwiazek Zawodowy Kierowców (NZZ Kierowców) aus Polen ein Abkommen zur Vertretung der Beschäftigten im jeweils anderen Land geschlossen.
In der Vergangenheit ist es immer häufiger zu Situationen gekommen, in denen die Kraftfahrer im jeweilig anderen Land Probleme bekamen und keinen entsprechenden Ansprechpartner hatten. Diesem Umstand ist mit Unterzeichnung des Abkommens ein Ende gesetzt. Zukünftig können die Mitglieder von KFG oder NZZK auf die Beratungsstellen beider Gewerkschaften zurückgreifen.
Diese Vereinbarung hat in der Gewerkschaftsgeschichte noch kein solches Beispiel. „Dies ist ein erster Schritt, zur Schaffung gemeinsamer Rahmenbedingungen bei den Arbeitsplatzregelungen für Kraftfahrer im innereuropäischen Transportgewerbe“, erklären die Vorsitzenden der NZZK, Zenon Kopyscinski und Willy Schnieders von der KFG. Beide Gewerkschaften haben sich in der Vereinbarung verpflichtet, ihre Zusammenarbeit zu erweitern, um gegen vorherrschende Missstände in der Branche effektiv vorzugehen.
Berlin, 21. September 2005
ViSdP: Für KFG – Willy Schnieders und für NZZK - Zenon Kopyscinski
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