Bündnis für Arbeit
Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB) fordert, alle gewerkschaftlichen Dachverbände in das "Bündnis für Arbeit" einzubeziehen.
Die derzeitige wirtschaftliche Krise ist nur zu überwinden, wenn alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam nach Lösungen suchen.
So lange z. B. nur ein gewerkschaftlicher Dachverband, der DGB, an den Ge-sprächen im Bündnis für Arbeit beteiligt wird, ist man sich zwischen
der SPD-geführten Bundesregierung und dem SPD-dominierten DGB einig oder die Funken fliegen. "Kein Wunder wenn ein solches Bündnis scheitert, denn in beiden Fällen geschieht nichts zum Wohle der Arbeitnehmer und zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit," so der Vorsitzende des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) Wolfgang Jaeger.
Inzwischen hat der CGB als der zweite gewerkschaftliche Dachverband in Deutschland dem Bundeskanzler angeboten ohne Vorbehalte mit nach
Wegen zu suchen, die schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland
zu überwinden.
Obwohl die Vorschläge der Harzkommission und die vorzeitig durch
sickernden Überlegungen der Rürupkommission den gewerkschaftlichen Einflussmöglichkeiten wie nie zuvor einengen wollen, sind die CGB-Gewerkschaften gemäß ihren Leitsätzen zu sachlicher Zusammenarbeit mit anderen Gruppen der Gesellschaft auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und des gegenseitigen Respekts bereit. Voraussetzung ist,
dass berechtigte Rechte der Arbeitnehmer nicht gefährdet und die wirtschaftlichen Grundlagen der Arbeitnehmer und der Arbeitslosen nicht in Frage gestellt werden.
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