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CDU-Vorsitzende führte Meinungsaustausch mit Spitze des CGB

Zu einem sozialpolitischen Gedankenaustausch haben sich die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Dr. Angela Merkel, sowie weitere Präsidiumsmitglieder der CDU mit der Spitze des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands getroffen. Damit dokumentiert die CDU, dass sie die pluralistische Gewerkschaftsordnung in der Bundesrepublik Deutschlands anerkennt.

"Ich bin dankbar, dass der CGB den dringenden Handlungsbedarf bei der Reform der Sozialsysteme anerkennt und sich für ein Umdenken auch bei den Arbeitnehmervertretern einsetzt", kommentierte die CDU-Vorsitzende das Gespräch. "Dieses Treffen ist ein weiterer Schritt zur Normalisierung des Verhältnisses von CDU und CGB", so CGB-Bundesvorsitzender Wolfgang Jaeger nach dem Gespräch.

Es konnte Einigkeit festgestellt werden hinsichtlich der Notwendigkeit, betriebliche Bündnisse für Arbeit verstärkt zur Beschäftigungssicherung einzusetzen. Die Vorschläge der CDU hierzu finden die uneingeschränkte Unterstützung des CGB.

Der gescheiterte Streik der IG Metall zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche in den neuen Bundesländern zeige, dass es in Deutschland keine Akzeptanz für immer weitere Verkürzungen der Wochenarbeitszeiten gebe. Der Trend gehe eher dahin, dass länger gearbeitet werden müsse als bislang. Insbesondere die effektive Lebensarbeitszeit werde künftig wieder ansteigen. Die Gesprächsparteien verständigten sich darauf, hierfür gemeinsam um Akzeptanz bei den Beschäftigten zu werben.
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