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Vor dem CGB-Bundeskongress in Erfurt (22./23.Oktober)

CGB:Kündigungsschutz nicht weiter aushöhlen

Berlin (7.10.2004) – Eine Beschneidung des Kündigungsschutzes führt nicht automatisch zu mehr Arbeitsplätzen. Schon diese Tatsache verbietet ein Aushöhlen des Kündigungsschutzes, der eines der wichtigsten Rechte darstellt, das die Arbeitnehmer zusammen mit den Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten erkämpft haben. Deshalb spricht sich der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB) konsequent gegen eine Aufhebung oder Verschlechterung des Kündigungsschutzes aus. Dies betonte der designierte Bundesvorsitzende Matthäus Strebl.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete wurde vom CGB-Hauptausschuss einhellig für die Wahl zum neuen Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft auf dem 13.Ordentlichen Bundeskongress am 22./23.Oktober in Erfurt vorgeschlagen.

Strebl unterstreicht, dass „gerade Vertrauen und soziale Sicherheit die entscheidenden Elemente einer auf christlichen Glaubenswerten fundierten Gewerkschaft sind. Die 150 Delegierten aus den 16 Einzelgewerkschaften des CGB werden auf dem Bundeskongress in Erfurt Front machen gegen eine Mentalität des „Heuern und Feuerns“ ohne jeglich soziale Absicherung. Zudem dürften Arbeitnehmer nicht zur „Saisondisposition“ gestellt werden.

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