Mitbestimmung – ein deutsches Erfolgsmodell
Die Mitbestimmung ist dieser Tage die Zielscheibe vieler Angriffe.
Matthäus Strebl MdB, Bundesvorsitzender vom Christlichen Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB), erinnert aus diesem Grund an die Vorteile dieses Instrumentes.
Die betriebliche Mitbestimmung ist in Deutschland unersetzlich. So äußern sich nicht nur Arbeitnehmervertreter, sondern auch führende Arbeitgeber positiv zur Mitbestimmung. Denn sie schafft den Ausgleich der unterschiedlichen Interessen auf dem Wege einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit. „Wer die Mitbestimmung angreift, der zerstört den Geist und den Sinn eines erfolgreichen und gewachsenen Interessenausgleiches in der Sozialen Marktwirtschaft. Denn Mitbestimmung schafft Verantwortung kraft Mitgestaltungsmöglichkeit,“ so Strebl, MdB.
Globalisierung und eine immer engere Vernetzung des Europäischen Binnenmarktes fordern aber eine Reaktion des Deutschen Mitbestimmungsrechts. „Das heißt aber nicht, dass die Mitbestimmung einfach abgeschafft oder stark eingeschränkt wird.“, erklärt Matthäus Strebl, MdB. „Vielmehr muss eine Reform des Mitbestimmungsrechtes eine Entbürokratisierung sowie eine Vereinfachung der Wahl von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsräten zur Folge haben.“ Für Strebl heißt dies, dass eine Urwahl eingeführt werden muss. Das Wahlmännergremium bei der Wahl zum Aufsichtsrat muss insgesamt abgeschafft werden, um einen Minderheitenschutz zu garantieren.
Die Vorteile der Mitbestimmung für beide Seiten liegen auf der Hand: Sie schafft ein besseres Betriebsklima, indem sie die Arbeitnehmer direkt einbezieht, und sie unterstützt die Unternehmensführung, denn die Entscheidung des Managements können so von der Belegschaft besser nachvollzogen und akzeptiert werden.
„Bei der Mitbestimmung sitzen sich Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter nicht als gegensätzliche Interessenblöcke gegenüber,“ so der CGB-Bundesvorsitzende Strebl. “Vielmehr ist sie für alle Beteiligten die Chance, den Arbeitsfrieden zu erhalten und die Produktivität zu fördern. Damit ist die Mitbestimmung ein deutsches Erfolgsmodell.“
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