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Tarifautonomie bleibt oberstes Gebot

Matthäus Strebl an die Spitze des CGB

Berlin (21.09.2004) – „Wenn wir die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland dauerhaft wieder in Schwung bringen wollen, müssen flexible Arbeitszeitmodelle ausgebaut werden. Zugleich gilt es die Vielfältigkeit des Gewerkschaftsgedankens nicht dem Monopolanspruch der DGB-Gewerkschaften zu opfern, sondern die Macht der Großgewerkschaften zugunsten des freien Wettbewerbs der Ideen um die bestmögliche Form der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen einzudämmen .“

Mit klaren Vorstellungen stellt sich der gelernte Bankkaufmann und Dingolfinger Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl (52) beim 13. Ordentlichen Bundeskongress des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB)am 22./23. Oktober in Erfurt zur Wahl an die Spitze dieser drittgrössten Arbeitnehmervertretung der Republik. MdB Strebl wurde vom Hauptausschuss des CGB fast einstimmig nominiert.

Mensch im Mittelpunkt statt Ideologie

Der CSU-Bundestagsabgeordnete wird nicht nur im CSA sondern auch in den Bundestags-Ausschüssen für Gesundheit und Soziale Ordnung sowie dem Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit die Interessen des CGB vertreten. Er wird auch in den Plenardebatten, öffentlichen Kundgebungen und unzähligen persönlichen Gesprächen die Anliegen einer Arbeitnehmervertretung zur Geltung bringen, die den Menschen anstelle von Ideologie in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt.

Tarifautonomie muss absolut verteidigt werden

Für den Dingolfinger, der in Stadt-und Kreisrat ebenso verwurzelt ist, wie er als CSA-Kreisvorsitzender die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen ernst nimmt, wird es im CGB-Vorsitz vor allem darauf ankommen, die Tarifautonomie zu verteidigen.
„Gesetzlich vorgeschriebener Mindestlohn ist ebenso abzulehnen, wie eine Lenkung von Löhnen und Gehältern von staatlicher Seite aus“, betonte Matthäus Strebl.

Bürgerversicherung ist ein Irrweg

Zugleich will er sich für ein transparenteres Gesundheitssystem einsetzen, das notwendigerweise die Lohnzusatzkosten durch die Krankenversicherungbeiträge nicht noch weiter ansteigen lässt. „Eine Bürgerversicherung, wie sie von Rot-Grün betrieben wird ist dazu der falsche Weg“, betonte Strebl. Damit könne weder eine nachhaltige Entlastung bei den Beiträgen noch eine Abkoppelung von den Arbeitskosten erreicht werden, so der CSU-Bundestagsabgeordnete und künftige Vorsitzende des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands.

Weg zur Arbeit bleibt versichert!

Der designierte CGB-Bundesvorsitzende Matthäus Strebl bekannte sich auch dazu, dass die gesetzliche Unfallversicherung uneingeschränkt für den Weg zur Arbeit Geltung behalten müsse. Bestrebungen der Arbeitgeber, dies zu privatisieren, wies er scharf zurück.

 

 

MATTHÄUS STREBL (52), Mitglied des Bundestags.

Bankkaufmann;

römisch-katholisch, verheiratet, drei Kinder;

Volksschule, KfZ-Lehre, zwei Jahre Arbeit in der Traktorenfabrik Eicher, zwei Jahre Arbeit bei BMW in der Montage, Berufsaufbauschule, Fachschulreife, Lehre als Bankkaufmann mit Abschluss, Bankkaufmann.

CSA-Kreisvorsitzender in Dingolfing-Landau (Bayern), stellvertretender Vorsitzender des CSA-Bezirks Niederbayern, Mitglied der KPV der CSU, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender von Dingolfing-Landau, Mitglied im Stadtrat und Kreis-tag von Dingolfing.

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