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Vor dem CGB-Bundeskongress in Erfurt (22./23.Oktober)

Zeitarbeit soll Brücken bauen

Berlin (15.10.2004) – Zeitarbeit wird zunehmend zu einem wichtigen Faktor auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb bedarf es nach den Vorstellungen des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) angepasster Regelungen, um Wildwuchs und Missbrauch zu verhindern.
Die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung muss nach den Vorstellungen des CGB ihrer Brückenfunktion in zweifacher Hinsicht gerecht werden: So sollen Arbeitssuchende in den Markt vermittelt werden. Zugleich soll Zeitarbeit helfen, Auftragsschwankungen in Industrie, Dienstleistung und Handel zu bewältigen. Auf eine sozial gerechte Ausgestaltung von Zeitarbeit setzt der CGB sein besonderes Augenmerk – insbesondere unmittelbar vor dem Beginn einer neuen Lohnrunde. Die mittlerweile entwickelten und vom CGB aktiv mitgestalteten flächendeckenden Tarifverträge gewährleisteten faire Verhandlungen und Abschlüsse.

Deshalb werden sich die rund 150 Delegierten des 13.Ordentlichen Bundeskongresses am 22./23.Oktober in Erfurt auch mit diesem Thema nachdrücklich auseinandersetzen und Empfehlungen für eine zukünftige Ausgestaltung von Zeitarbeit verabschieden.

Der CGB sieht sich damit weiterhin als eigentliche gewerkschaftliche Offensivkraft an der Spitze der notwendigen sozialen und gesamtwirtschaftlichen Veränderungen. Oberstes Ziel werde auch weiterhin bleiben, den Arbeitnehmern ihre in Jahrzehnten erkämpften Rechte zu erhalten und im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung den sich rasch verändernden Bedingungen anzupassen.

Dem wird auch der neu zu wählende Bundesvorstand verpflichtet sein. Als künftiger Bundesvorsitzender des CGB wurde vom Hauptausschuss der CSU-Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl einhellig nominiert.

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