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13.Ordentlicher Bundeskongress des CGB in Erfurt

CGB – Zukunftsfähig in rasch wandelnder Wirtschaft

Berlin / ERFURT(20.10.2004) – Die Wahl eines neuen Bundesvorsitzenden und des gesamten Vorstands stehen im Mittelpunkt des am Freitag und Samstag (22./23.10.) in Erfurt stattfindenden 13.Ordentlichen Bundeskongresses des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB). Als künftiger Chef des Dachverbands von 16 Christlichen Gewerkschaften mit rund 300.000 Mitgliedern wurde vom Hauptvorstand der 52jährige Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl (CSU) einhellig nominiert. Als seine Stellvertreter sollen Reinhardt Schiller , der Bundesvorsitzende der mit gut 100.000 Mitgliedern stärksten Teilgewerkschaft, der Christlichen Gewerkschaft Metall ( CGM ) sowie Jörg Hebsacker, der Vorsitzende des Deutschen Handels- und Industrieangestellten-Verbands (DHV) im Amt bestätigt werden.

Hauptredner wird am Samstag (23.10, ca. 10.30 Uhr; Victor's Residenz Hotel, Hässlerstr.17) MdL Jürgen Reinholz, der Staatsminister für Wirtschaft, Technologie und Arbeit des Freistaats Thüringen sein.

Die Delegierten werden sich auf dem Kongress mit gut 100 Anträgen zur Arbeits- und Sozialpolitik , aber auch zur grundsätzlichen Positionierung des Christlichen Gewerkschaftsbundes in unserer sich rasch wandelnden Wirtschaft befassen. Kerne dafür sind die Anträge des Bundesvorstandes für eine „Moderne Gesellschafts- und Sozialpolitik “ und der Leitantrag „Für Gewerkschaftsfreiheit – CGB!“.

Neben Steuerrecht und Finanzen beschäftigen sich die Delegierten mit dem Arbeitsrecht und fordern ein einheitliches Arbeitsgesetzbuch, die Unantastbarkeit des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmer über 50 und die Arbeitnehmerbeteiligung an den Unternehmen.

Wesentliche Forderung des Leitantrags ist die gesetzliche Absicherung der Gewerkschaftsfreiheit und der Schutz kleinerer Gewerkschaften vor dem ungerechtfertigten Monopolanspruch des DGB.

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