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CGBCE zum Thema des geplanten Industriestrompreis
„Die Einführung eines wettbewerbsfähigen Industriestrompreises ist ein wichtiges und richtiges Signal für den BASF-Standort Ludwigshafen und für die gesamte energieintensive Industrie in Deutschland. Der Verbundstandort Ludwigshafen steht exemplarisch für industrielle Stärke, Innovation und hochqualifizierte Arbeitsplätze – und er ist zugleich besonders stark auf eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung angewiesen.
BASF in Ludwigshafen ist das Herz der chemischen Industrie in Deutschland. Hier entscheidet sich, ob industrielle Wertschöpfung, Forschung und Produktion dauerhaft am Standort Deutschland gehalten werden können. Ein gezielter Industriestrompreis schafft die notwendige Planungssicherheit, um Investitionen in moderne Anlagen, Energieeffizienz und klimafreundliche Technologien weiter voranzutreiben.
Die Beschäftigten am Standort Ludwigshafen tragen diesen Wandel tagtäglich mit. Sie sichern den komplexen Verbundbetrieb, entwickeln neue Prozesse und machen Transformation in der Praxis möglich. Ein wettbewerbsfähiger Industriestrompreis ist deshalb auch ein klares Bekenntnis zu guter Arbeit, Tarifbindung und langfristiger Beschäftigungssicherung.
Aus Sicht des CGBCE Bundesvorsitzenden René Dietz ist entscheidend, dass energiepolitische Entlastungen mit klaren Standort- und Beschäftigungsperspektiven verbunden sind. Ludwigshafen zeigt seit Jahrzehnten, dass wirtschaftlicher Erfolg, Mitbestimmung und soziale Verantwortung zusammengehören. Diese gewachsene Struktur gilt es zu stärken, nicht zu gefährden. Der Industriestrompreis ist kein kurzfristiges Instrument, sondern eine strategische Investition in den Industriestandort Ludwigshafen, in seine Beschäftigten und in die Zukunft der chemischen Industrie in Deutschland. Er ist ein wichtiger Baustein, um Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und soziale Sicherheit miteinander zu verbinden.“
Gedruckt am 19.04.2026 2:57.