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Stellungnahmen

Stellungnahme der CGBCE zum beschlossenen Tankrabatt der Bundesregierung

Die Christliche Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (CGBCE) begrüßt den von der Bundesregierung beschlossenen Tankrabatt als ein grundsätzlich richtiges Signal zur Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Angesichts massiv gestiegener Energie- und Lebenshaltungskosten ist jede spürbare finanzielle Unterstützung für Pendlerinnen und Pendler sowie für Familien, die auf das Auto angewiesen sind, wichtig und notwendig.

Gleichzeitig mahnt der CGBCE Bundesvorsitzender René Dietz eindringlich an, dass diese Entlastung auch tatsächlich bei den Menschen ankommen muss. Es darf nicht sein, dass der Tankrabatt durch kurzfristige oder versteckte Preiserhöhungen der Mineralölkonzerne faktisch neutralisiert wird. Die Bundesregierung ist hier gefordert, den Markt engmaschig zu kontrollieren und bei Bedarf konsequent einzugreifen, um Mitnahmeeffekte zu verhindern und Transparenz sicherzustellen.

Kritisch sieht René Dietz zudem die sehr kurze Laufzeit des Tankrabatts. Die aktuell hohen Kraftstoffpreise sind kein kurzfristiges Phänomen, sondern belasten viele Beschäftigte dauerhaft. Eine zeitlich stark begrenzte Maßnahme kann daher nur eine kurzfristige Entlastung bewirken und ersetzt nicht die notwendige Entwicklung nachhaltiger und langfristiger Lösungen.

Der Tankrabatt und die 1000€ Entlastungsprämie kann aus Sicht der CGBCE daher nur ein erster Schritt sein. Notwendig sind weitergehende, sozial ausgewogene Maßnahmen, die die reale Kaufkraft der Beschäftigten stärken und Planungssicherheit schaffen.

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Gedruckt am 15.04.2026 0:17.